1.3.2013 Aschaffenburg. Eine in einer Zeitung am bayerischen Untermain am Donnerstag wahrheitswidrig veröffentlichte Todesanzeige zieht jetzt gemeinsame Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei nach sich.

Der Auftrag für die Todesanzeige war über Internet bei der Zeitung eingegangen. Die Veröffentlichung erfolgte dann am Donnerstag. Noch am gleichen Tag stellte sich dann heraus, dass offenbar jemand auf übelste Weise einer jungen Frau mitspielen wollte. Daraufhin erfolgte in der Freitagsausgabe eine Richtigstellung.

Die Aschaffenburger Polizei erfuhr am Freitagvormittag von der falschen Todesanzeige. Unverzüglich wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg erste Ermittlungen eingeleitet. Bislang gibt es aber noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die gemeinsamen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.