10.1.2013 Vilshofen, Landkreis Passau. Für Aufregung und in der Folge einen größeren Einsatz von Rettungskräften und Polizei sorgte heute kurz nach Mittag, 10.1.2013, ein Anruf in der Rettungsleitstelle in Passau. Dort wurde mitgeteilt, dass in einer Schule in Vilshofen mehrere Schüler Klebstoff eingeatmet hätten.

Sofort wurden ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen zur Schule beordert und die Polizei verständigt, die ebenfalls zum Einsatzort eilte. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine 5. Klasse in der zweiten Unterrichtsstunde im Kunst- und Werkraum mit dem Kleben von Tonteilen beschäftigt war. Dabei pusteten sich mehrere Schüler aus den leeren Klebertuben übermütig Luft ins Gesicht.

Nach dem Werken ging der Unterricht normal weiter. Am Ende der 5. Unterrichtsstunde klagte plötzlich ein beteiligter Schüler über Übelkeit und Schwindelgefühle. Sofort wurde er ins schulinterne Krankenzimmer gebracht. Bei der Befragung klärte sich die Ursache auf. Auf eine sofortige Nachfrage in der betroffenen Klasse meldeten sich weitere fünf Schüler, die über Übelkeit klagten. Die Rettungskräfte vor Ort untersuchten die betroffenen 10-jährigen Kinder. Der Schüler aus dem Krankenzimmer, der aus dem Landkreis Passau stammt, wurde mit einem Rettungswagen zur Beobachtung ins Kinderkrankenhaus nach Passau gebracht. Die anderen fünf Schüler konnten nach Rücksprache mit den Eltern mit dem Bus nach Hause fahren, bzw. wurden von den Eltern an der Schule abgeholt. Die Polizeiinspektion Vilshofen hat die erforderlichen Ermittlungen aufgenommen.