10.3.2013 Weidnitz. Sechs, größtenteils komplett ausgebrannte Lastwagen und zwei verletzte Feuerwehrmänner sind die Bilanz eines folgenreichen Feuers vom frühen Sonntagmorgen in Weidnitz. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 600.000 Euro.

Die Lastzüge einer Spedition in der Joseph-Weiermann-Straße waren aneinandergereiht auf dem Betriebsgelände der Firma zusammen mit etwa 20 weiteren Brummis abgestellt. Kurz nach 2 Uhr bemerkten Anwohner den Brand auf dem Firmengelände und setzten den Notruf ab. Ein Großaufgebot von etwa 170 Einsatzkräften der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Rettungsdienstes und der Polizei eilte an den Brandort.

Bei deren Eintreffen brannten bereits drei Lastwagen lichterloh und die Flammen griffen auch auf die benachbarten Brummis über. Nur durch das rasche Eingreifen gelang es den Feuerwehrmännern den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen. Dennoch wurden sechs Fahrzeuge nahezu komplett ein Raub der Flammen, wodurch ein immenser Sachschaden entstand. Einen siebten Lastzug aus der Reihe der Brummis konnte der Firmeninhaber im letzten Moment wegfahren, so dass dieses Fahrzeug durch den Brand lediglich am Planenaufbau leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bei den Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrmänner, sie kamen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Während des Brandeinsatzes hatte die Lichtenfelser Polizei die Zufahrtsstraße in das Gewerbegebiet gesperrt. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Coburg. Nach einer ersten Auskunft des Kriminaldauerdienstes dürfte der Brand an einem Lastwagen in der Mitte der aneinander gereihten Fahrzeuge ausgebrochen sein, bevor die Flammen auch auf die angrenzenden Brummis überschlugen.

Da die Brandursache derzeit noch völlig unklar ist, bitten die Ermittler, dass sich Zeugen, die Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Entstehung des Brandes gemacht haben, unter der Tel.-Nr. 09561/6450 bei der Kripo in Coburg melden.