12.3.2013 Oberfranken. Der vorhergesagte Wintereinbruch ab Dienstagmittag überraschte offenbar trotzdem etliche Verkehrsteilnehmer im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken. Dies zog ein deutlich erhöhtes Unfallaufkommen nach sich. In der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gehen permanent Notrufe ein.

Von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr ereigneten sich bereits 180 Unfälle. Während sich zunächst eine Häufung im Großraum Coburg abzeichnete, verteilen sich jetzt die Unfälle analog der Schneefront auch in die Bereiche Bamberg, Kulmbach, Bayreuth, Fichtelgebirge.
Zum Glück handelte es sich bislang fast ausschließlich um Blechschäden.

Die Räumdienste sind im Einsatz und alle Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen. Die oberfränkische Polizei appelliert außerdem, nicht zwingend notwendige Fahrten zu vermeiden und wenn möglich zu verschieben.