12.4.2013. Bei einem Unfall auf der BAB A 7 ist am Freitagmorgen ein Ferrari zunächst von der Fahrbahn abgekommen, dann abgehoben und im Dickicht gelandet. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Der Sachschaden beträgt circa 150.000 Euro.

Kurz vor 08:00 Uhr war ein Autohändler mit dem teuren Sportwagen zwecks Überführung von Italien nach Hamburg auf der BAB A 7 in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Nach der Anschlussstelle Hammelburg, im Bereich der dreispurig ausgebauten Strecke, verlor der 26-Jährige bei der Benutzung der rechten Fahrspur in einem Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw querte dann eine 20 Meter breite Wiese, fuhr anschließend eine ca. drei Meter hohe Böschung hoch, hob ab, und blieb im Dickicht hängen.

Obwohl der Lenker des Ferrari, F 430 Scuderia, Erfahrung im Umgang mit solchen Fahrzeugtypen hat und deshalb wegen dem zur Unfallzeit herrschenden Regen dem Sachstand nach nur ca. 130 km/h gefahren war, konnte er den Unfall nicht vermeiden. Außer dem Fahrverhalten dürfte auch die regennasse Fahrbahn unfallursächlich gewesen sein.

Zur Bergung des Fahrzeugs mit einem Autokran musste der rechte Fahrstreifen zwei Stunden gesperrt werden. Der Fahrer konnte unverletzt selbst aus dem Wagen aussteigen. Das 510 PS starke Auto hat nur noch Schrottwert.