15.5.2013 Bessenbach. Am späten Dienstagabend ist auf der A 3 ein mit Neufahrzeugen beladener Autotransporter von der Fahrbahn abgekommen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Als Unfallursache kommt ein Reifendefekt in Frage.

Das Fahrzeug aus Ungarn war gegen 22.45 Uhr in Richtung Frankfurt unterwegs, als sich der Unfall zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach ereignete.

Der 41-jährige Fahrer hatte die Kontrolle über den Autotransporter verloren und war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dort überfuhr er dann circa 100 Meter Leitplanke, mehrere Leitpfosten und eine Notrufsäule. Der Autotransporter blieb halb auf dem Seitenstreifen und halb in der Böschung stehen.

Durch das Auffahren auf die Leitplanke traten circa 30 Liter Motoröl aus, die teilweise ins Erdreich eindrangen. Die Befestigungspfosten der Leitplanke verkeilten sich unter dem Auflieger, so dass dieser aus eigener Kraft die Böschung nicht verlassen konnte.

Die erforderliche Bergung mit einem Kran dauerte bis gegen 05:00 Uhr. Während dieser Zeit mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Zeitweise war auch eine Vollsperrung zum Umsetzen des Krans erforderlich. Dadurch war es auf der A3 in Richtung Frankfurt zu einem Rückstau gekommen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 110.000 Euro belaufen. Inwieweit weitere Maßnahmen hinsichtlich des ausgelaufenen Motoröls erforderlich sind, entscheidet sich im Laufe des Mittwochmorgens.

Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg – Hösbach wurden bei ihrer Arbeit durch die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn unterstützt, die mit über 20 Mann und sieben Einsatzfahrzeugen vor Ort waren.