18.1.2013 Amberg. Zu einer Verhandlung beim Amtsgericht am Donnerstag Nachmittag war ein 25-jähriger Mann aus Sulzbach-Rosenberg geladen.
Bei der Zugangskontrolle an der Pforte wurde er von einem Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kontrolliert. Hierbei fand der Wachmann in der Jackentasche ein verbotenes Springmesser.

Die Stichwaffe wurde ihm abgenommen und an den Justizwachtmeister übergeben, der die Polizei verständigte.
Bei der genauen Inaugenscheinnahme des Messers wurde festgestellt, dass die etwa 9 Zentimeter lange Klinge beidseitig geschliffen war. Die Waffe wurde von den Ordnungshütern sichergestellt. Aus dem Zeugen wurde nun ein Beschuldigter im eigenen Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Nach der Personalienfeststellung durfte er zum Gerichtssaal um dort seine Aussage, für die er geladen war, zu machen.