18.1.2013 Bayerisch Eisenstein. In die Irre führte ein geplanter Langlaufausflug im Grenzgebiet eine Schulklasse aus Oberfranken. Dank der alarmierten Bergwacht konnten alle Schüler schnell und unversehrt aufgefunden werden.

Die 20 Kinder im Alter von 11- 13 Jahren wollten mit ihren Lehrerinnen eine Langlauftour vom Brennes auf der sog. Bayerwaldloipe nach Bayer. Eisenstein unternehmen. Aufgrund der starken Schneefälle war die Spur nicht mehr erkennbar. Die Begleitpersonen kannten die Tour jedoch vom Vorjahr und folgten anfänglich auch der Originalroute. Nach etwa zwei Dritteln der Strecke kam die Gruppe aber von der Route ab und folgte einer Forststraße.

Diese verläuft jedoch nach kurzer Strecke wieder in die entgegengesetzte Richtung und weiter zur Landesgrenze. Nachdem die beiden Begleiterinnen erkannt hatten, daß sie die falsche Richtung eingeschlagen hatten und ein Rückweg aufgrund der schwindenden Kräfte der Schüler nicht verantwortbar war, verständigten sie über Notruf die Rettungskräfte.

Die Gruppe wurde durch die Bergwacht sehr schnell lokalisiert und mittels Motorschlitten und Pistenbully an einen Sammelpunkt an der Straße gebracht. Dort wurden die Kinder vom Notarzt der Bergwacht untersucht. Bei keinem der Kinder wurden gesundheitliche Schäden festgestellt. Sie konnten, ein Abenteuer reicher, mit dem Bus in ihre Unterkunft gebracht werden.