17.1.2013. Der kräftige Wintereinbruch am 17.01.2013 sorgte im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord für umfangreiche Verkehrsbehinderungen und einem erhöhten Unfallgeschehen.

Rund 80 Verkehrsunfälle wurden der Einsatzzentrale des Präsidiums im Zeitraum zwischen 06.00 Uhr und 10:30 Uhr gemeldet und von den Streifen der jeweils zuständigen Polizeidienststellen aufgenommen.

Überwiegend ereigneten sich diese Unfälle auf Nebenstrecken und im innerstädtischen Bereich. Ein regionaler Unfallschwerpunkt bildete sich nicht heraus. 13 Personen wurden nach derzeitigem Stand bei den Unfällen verletzt, zwei davon schwer.

Auch auf den Autobahnen waren die Fahrbahnen teilweise schneebedeckt, was streckenweise zu stockenden Verkehr und Stauungen bis zu 20 km Länge führte.

Witterungsbedingt durch starken Schneefall verlor gegen 05:00 Uhr morgens eine 25-jährige russische Tourismusmanagerin auf dem Weg zum Flughafen München die Orientierung und wurde so zur Geisterfahrerin auf der A 99 zwischen der Anschlussstelle Hohenbrunn und dem Autobahnkreuz München Süd. An der Überleitung zur A 8 wurde eine Polizeistreife der Autobahnpolizei Hohenbrunn auf die Falschfahrerin aufmerksam. Die 25-Jährige befuhr dort den Pannenstreifen entgegengesetzt der Fahrtrichtung. Glücklicherweise war es noch zu keinem Unfall gekommen.