22.2.2013. Am 22.02.2013, gegen 00.45 Uhr, befuhr ein 73jähriger Fahrzeugführer aus Norddeutschland mit seinem Sattelzug die BAB A99 in Richtung Salzburg. Kurz vor der Rastanlage Vaterstetten kam der Fahrzeugführer auf Grund eines Fahrfehlers zu weit nach rechts und touchierte die Leitplanke.

Der Fahrzeugführer konnte den Sattelzug nicht mehr auf die Hauptfahrbahn
zurücklenken. Letztendlich kam er zwar im Grünstreifen zum Stehen, kippte aber auf
Grund des Böschungswinkel nach rechts ab.

Im Sattelauflieger befanden sich ca. 670 Jungschweine. Die Bergung des
Sattelzuges gestaltet sich sehr schwierig, da ein Aufrichten des Zuges samt Ladung
technisch nicht möglich ist. Dies würde zum Aufbrechen des Aufliegers führen.
Die verständigte Amtstierärztin entscheidet vor Ort, welche Tiere sofort geschlachtet
werden müssen.

Die Schlachtungen erfolgen durch herbeigerufene Metzger aus Feuerwehrkreisen
und dem Schlachthof München.
Für die Dauer von einer Stunde war die Hauptfahrbahn der A 99 in Richtung
Salzburg komplett gesperrt.

Zwischenzeitlich konnte eine Fahrspur wieder geöffnet werden.
Der Sachschaden dürfte sich im sechsstelligen Bereich bewegen.
In den Vormittagsstunden ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in Ri. Salzburg
zu rechnen. Zur Bergung des umgestürzten Lkw ist einen Totalsperre der A 99
erforderlich. Diese wird jedoch nach derzeitigem Stand erst in den verkehrsarmen
Abendstunden erfolgen.