27.12.2012 Gefrees. Fünf leicht- bis mittelschwer verletzte Autofahrer und ein zirka zehn Kilometer langer Stau war das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A9 in Richtung Süden. Bei Gefrees krachten insgesamt fünf Wagen ineinander. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.

Gegen 15.45 Uhr war eine 36-jährige Regensburgerin mit ihrem VW Richtung Nürnberg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Gefrees erlitt sie während der Fahrt vermutlich einen Kreislaufzusammenbruch und es wurde ihr schwarz vor den Augen. Dadurch fuhr sie ungebremst auf einen vor ihr fahrenden Seat auf, den ein 25 Jahre alter Augsburger lenkte.

Die Unfallverursacherin steuerte anschließend noch nach rechts gegen die dortige Schutzplanke, ehe sie mit ihrem Fahrzeug nach links über alle drei Fahrstreifen fuhr und dort, auf dem linken Fahrstreifen, einen Opel Vectra seitlich rammte. Der Opel, in dem eine 23-jährige Berufskraftfahrerin saß, wurde dabei nach links in die Mittelschutzplanke gedrückt. Ein auf der linken Spur herannahender Ford-Fahrer, aus dem Raum Würzburg, brachte sein Auto gerade noch zum Stehen, bevor auf diesen ein 23 Jahre alter Heilbronner mit seinem Seat voll auffuhr. Durch dieses Auffahren verkeilten sich alle bereits auf dem linken Fahrstreifen verunfallten Fahrzeuge ineinander und waren nicht mehr fahrbereit.

Damit die eingesetzten Rettungskräfte, wie die Feuerwehr Münchberg, Notärzte und Rettungsfahrzeuge, die Autobahnmeisterei Münchberg sowie die Abschleppdienste, gefahrlos an der Unfallstelle arbeiten konnten, musste der linke und mittlere Fahrstreifen der Autobahn gesperrt werden. Dadurch kam es innerhalb kürzester Zeit zu einem gut zehn Kilometer langen Rückstau, den das Technische Hilfswerk Hof absicherte.

Bei dem Verkehrsunfall erlitten insgesamt fünf Personen leichte bis mittelschwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in umliegende Krankenhäuser. Drei unfallbeteiligte Autos wurden bei der Karambolage total beschädigt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzten 35.000 Euro. Der Rückstau auf der A9 löste sich kurz nach 18 Uhr wieder auf.