28.1.2013 Alzenau, Landkreis Aschaffenburg. Eine riesen Portion Glück hatte am Montagmorgen ein Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug von der A45 abgekommen und im Wald gelandet war. Dabei fuhr der 40-Tonner mehrfach haarscharf an Bäumen vorbei. Der Mann am Steuer kam mit leichten Verletzungen davon.

Der 48-Jährige war kurz nach 6:00 Uhr mit seinem leeren Sattelzug in Richtung Aschaffenburg unterwegs. Nur wenige Meter nach der bayerisch-hessischen Landesgrenze verlor der Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis die Kontrolle über das Fahrzeug. Der 40-Tonner kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach zunächst einen Wildschutzzaun. Danach ging es etwa 70 Meter in den angrenzenden Wald hinein. Dabei stand dem Fahrer nicht nur ein Schutzengel zur Seite. Der Sattelzug bahnte sich seinen Weg gleich mehrfach nur äußerst knapp an Bäumen vorbei, bevor er schließlich im dichten Gestrüpp zum Stehen kam.

Der Lkw-Fahrer überstand den Unfall mit leichteren Blessuren, obwohl das Führerhaus des Sattelzugs stark eingedrückt wurde. Glücklicherweise konnte der Mann selbst einen Notruf absetzen, weil der eigentliche Unfall von keinem anderen Verkehrsteilnehmer bemerkt worden war. Nach einer Erstbehandlung an Ort und Stelle wurde der 48-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf etwa 60.000 Euro belaufen.