29.12.2012 Kitzingen. Seine mangelhafte Ladungssicherung ist am Freitagnachmittag einem Lkw-Fahrer auf der A 3 zum Verhängnis geworden. In der Anschlussstelle (AS) Kitzingen hatte er einen Großteil seiner Ladung, 24.000 Glasflaschen eines Cola-Mix-Getränkes, verloren. Die Bergung zog sich über mehrere Stunden hin, bis die Autobahnabfahrt wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Der 41-Jährige war um 15.30 Uhr mit seinem Lkw auf der Autobahn in Richtung Nürnberg unterwegs. Als er mit seinem Sattelzug an der AS Kitzingen/Schwarzach von der A 3 abfuhr, brach im Bereich der dortigen starken Rechtskurve die Ladung durch die Metallrungen und die Außenplane seines Sattelaufliegers. Unzählige Spezi-Flaschen und Getränkekisten kamen so auf der Fahrbahn und dem Grünstreifen links daneben zum Liegen.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried schnell fest, dass die Paletten auf der Ladefläche nicht ausreichend gesichert waren. Der Kraftfahrer hatte seine Fracht ohne eine Verzurrung mit den vorgeschriebenen Spanngurten transportiert. Den ersten Schätzungen nach beträgt der entstandene Sachschaden gut 15.000 Euro.

Zur Bergung und Reinigung der Fahrbahn waren die Feuerwehren aus Kitzingen und Dettelbach mit über 40 Mann vor Ort. Auch die betroffene Spedition, die selbst aus dem Lkr. Kitzingen stammt, hatte Kräfte zum Unfallort entsandt. Bis zum Ende der Aufräumarbeiten war die Autobahnabfahrt bis gegen 19.00 Uhr gesperrt. Zu nennenswerten Behinderungen des Verkehrs kam es dabei nicht.

Den Lkw-Fahrer, der zum Glück mit dem Schrecken davon kam, erwartet jetzt eine Anzeige wegen unzureichender Ladungssicherung.