5.1.2013 Geiselwind. Auf dem Weg in den Skiurlaub im Zillertal sind am frühen Samstagmorgen fünf Personen bei einem Unfall mit einem Reisebus aus Belgien auf der A 3 verletzt worden. Der Fahrer war nach eigenen Angaben einem Reh ausgewichen und hatte daraufhin die Kontrolle über den Bus verloren, der erst nach etwa 100 Metern neben der Fahrbahn zum Stehen kam. Der Gesamtschaden dürfte sich auf mindestens 25.000 Euro belaufen. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.

Das vollbesetzte Fahrzeug war gegen 02.40 Uhr an der Anschlussstelle Geiselwind zunächst auf den linken Fahrstreifen gewechselt, um einem einfahrenden Lkw Platz zu machen. Dabei musste der Busfahrer nach seiner Aussage dem Reh ausweichen. Dies führte dazu, dass der Reisebus von der A 3 abkam . Er rutschte in den rechten Straßengraben, touchierte mehrfach die Außenleitplanke, beschädigte mehrere Schilder sowie einen Kanalschacht und kam nach ca. 100 Metern zum Stehen.

Bei dem Unfall wurden vier der 43 Passagiere und der zweite Busfahrer, der gerade im unteren Bereich des Reisebusses eine Pause eingelegt hatte, leichter verletzt. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und dann in Krankenhäuser nach Kitzingen und Erlangen gebracht.

Die übrigen Fahrgäste, die auf dem Weg in den Skiurlaub im Zillertal waren, wurden zunächst zum Autohof nach Geiselwind gebracht. Die Fahrt in den Urlaub im Zillertal wird dann im Laufe des Vormittags mit einem Ersatzbus fortgesetzt.

Für die Bergungsmaßnahmen musste ein Fahrstreifen in Richtung Nürnberg gesperrt werden. Aufgrund des starken Reiseverkehrs kam es zu Kilometer langen Staus. Erst ab 09.00 standen wieder beide Fahrstreifen zur Verfügung. Die Staus haben sich inzwischen aufgelöst. Momentan (10.00 Uhr) herrscht zähfließender Verkehr.