6.2.2013 Gossmansdorf. Nachdem bereits am Montagabend ein querliegendes Schiff die Schleuse Gossmannsdorf für längere Zeit blockiert hat, hat sich nun am Mittwochvormittag derselbe Fall ereignet. Diesmal liegt ein rumänisches Schiff quer. Die Bergungsmaßnahmen sind in vollem Gange.

Wie bereits mehrfach berichtet, war am Montag ein 85 Meter langes Gütermotorschiff aufgrund eines Fahrfehlers des Kapitäns mit dem Bug am Ufer und mit dem Mittelteil an einer Trennwand gelandet und hatte in der Folge gut zweieinhalb Stunden lang die Schleusenzufahrt blockiert. In der Folge musste auch die Schifffahrt eingestellt werden. Nachdem Wasser angestaut war, war es dann gelungen, das Schiff mit bordeigenem Antrieb wieder freizubekommen. Seitdem liegt die „Ursel“ in der Nähe der Schleuse am Ufer fest (siehe Pressemeldung des PP Unterfranken von heute morgen).

Am Mittwochvormittag hat sich dann das gleiche Szenario an der selben Örtlichkeit wiederholt. Betroffen war diesmal ein rumänisches Gütermotorschiff, das mit Getreide beladen in Richtung Holland unterwegs ist. Erneut spricht vieles für einen Fahrerfehler des Kapitäns, der das Schiff außer Kontrolle geraten ließ. Auch diesmal stellte sich das Schiff quer und blockiert erneut die Einfahrt in die Schleuse. Natürlich musste auch diesmal die Schifffahrt gesperrt werden.

Die Bergungsmaßnahmen sind in vollem Gange. Wie lange es dauern wird, den Havaristen wieder freizubekommen, lässt sich momentan noch nicht sagen.