6.2.2013 A9/Hof. In der Nacht zum Mittwoch wurden gleich zwei Mal Autofahrern die noch aufgezogenen Sommerreifen zum Verhängnis. Bei zwei Unfällen auf der Autobahn A9 entstand Sachschaden von zirka 65.000 Euro.

Gegen 0:40 Uhr befuhr ein 31-Jähriger aus Sachsen-Anhalt mit seinem Daimler-Chrysler Kleintransporter die Autobahn A9 auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin. Er geriet auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und rutschte vor den, auf der mittleren Spur fahrenden, Kleintransporter Renault eines 65-jährigen Brandenburgers.

Es kam zum Zusammenstoß. Glücklicherweise erlitt keiner der beiden Männer Verletzungen. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 5.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Verkehrspolizei Hof fest, dass auf dem Kleintransporter Daimler-Chrysler auf der Vorderachse nur Sommerreifen aufgezogen waren.

Um 0:45 Uhr kam es auf der A9, im Gemeindebereich Leupoldsgrün in Fahrtrichtung Berlin, zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein 41-jähriger Pole befuhr mit seinem polnischen Gemüselaster die Autobahn und geriet auf der rechten Fahrspur ins Schleudern. Dann stieß er gegen die Mittelschutzplanke und die Sattelzugmaschine knickte ein. Die alarmierte Feuerwehr Selbitz musste die beiden Tanks des Sattelaufliegers abpumpen, ehe ein Abschleppfahrzeug den Sattelzug bergen konnte.

Der polnische Gemüselaster war trotz der extrem widrigen Witterungsverhältnisse nur mit Sommerreifen ausgestattet. Es entstand Sachschaden in Höhe von ungefähr 60.000 Euro. Die linke Fahrspur war für die Bergungsarbeiten bis kurz vor 5 Uhr gesperrt.