8.12.2012 SIegenburg. Wie bereits kurz gemeldet kam es am Freitag gegen 14:00 Uhr zum Brand in einem Wohnhaus, bei dem niemand verletzt wurde. Jedoch ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar und muss abgerissen werden. Zur Brandursache ermittelt die Kripo Landshut.

Das betroffene Anwesen wird von einer Familie bewohnt und besteht aus Erdgeschoss mit Obergeschoss. Zu den getrennten Wohneinheiten führen zwei Zugänge.

Die 55-jährige Mieterin hielt sich in der Wohnung ihres Sohnes im Erdgeschoss auf, als sie aus dem oberen Bereich des Hauses ein knisterndes Geräusch hörte. Beim Nachsehen musste sie dann feststellen, dass es im Dachstuhl brannte. Daraufhin verließ sie mit ihren zwei anwesenden Enkelkindern sofort das Haus und setzte den Notruf ab.

Das aus bisher ungeklärter Ursache vermutlich im Obergeschoss entstandene Feuer breitete sich rasch aus, so dass der Dachstuhl vollständig ausbrannte. Auch das gesamte Obergeschoss wurde von den Flammen massiv beschädigt.

Nach Auskunft eines hinzu gezogenen Baustatikers ist das Gebäude extrem einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Wie es aussieht muss es abgerissen werden. Der Schaden liegt bei etwa 130.000 Euro.

Ein hinter dem Brandobjekt befindliches Einfamilienhaus wurde durch Löschwasser ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Unverzüglich wurden am Brandort die Ermittlungen zur Brandursache durch den Kriminaldauerdienst der Kripo Landshut aufgenommen. Zu jetzigen Zeitpunkt liegen hierzu noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Zur Brandbekämpfung waren etliche umliegende Feuerwehren eingesetzt (Siegenburg, Train, Kirchdorf, Rohr, Niederumelsdorf, Abensberg, Wildenberg). Der Löscheinsatz wurde von Kreisbrandrat Höfler geleitet.
Insgesamt waren mindestens 50 Feuerwehrleute vor Ort.