9.1.2013 Wasserlosen. Nach einem Unfall mit einem Sattelzug war seit dem späten Dienstagabend die Rhönautobahn A 7 in Richtung Süden stundenlang komplett gesperrt. Nach Auskunft des Lkw-Fahrers hatte ein Hustenanfall dazu geführt, dass der 48-Jährige zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann an der Mittelleitplanke gelandet war. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Morgenstunden.

Der Mann aus dem Landkreis Würzburg war gegen 21.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hammelburg und Wasserlosen unterwegs. Etwa auf halber Strecke verlor der Fahrer nach eigenen Angaben aufgrund des Hustens die Kontrolle über den mit zehn Tonnen Lebensmitteln beladenen Sattelzug. Zunächst ging es dann nach rechts in die Grünfläche, wobei ein Wildzaun durchfahren wurde. Nach etwa 100 Metern kam das Fahrzeug dann wieder zurück auf die Fahrbahn und prallte schließlich gegen die Mittelleitplanke, wobei das Führerhaus einknickte.

Der Sattelzug kam nach dem Unfall so zum Stehen, dass die südliche Richtungsfahrbahn komplett blockiert ist. Der angerichtete Sachschaden dürfte sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mindestens 20.000 Euro belaufen.

Die Bergungsarbeiten und die Säuberung der völlig verdreckten Fahrbahn dauerten bis in den frühen Morgen. Erst ab 04.30 Uhr konnte die Sperrung der A 3 wieder aufgehoben werden. Bis dorthin war der Verkehr an der Anschlussstelle Hammelburg abgeleitet worden.