8.2.2013 Fürth. Ein 29-Jähriger steht im Verdacht mehrere Graffitis im Stadtgebiet Fürth angebracht zu haben. Eine Polizeistreife kam ihm in der Nacht von Sonntag auf Montag (3./4.2.2013) im Ortsteil Unterfarrnbach auf die Spur. Genauer gesagt auf seine Schneespur. Im Zuge der Folgeermittlungen kam jetzt heraus, er scheint an mindestens acht Tatorten Graffitis hinterlassen zu haben.

Gegen 03:00 Uhr stellten zwei Beamte der Polizeiinspektion Fürth im Ligusterweg ein „frisches“ Graffiti an einer Scheune und „neue“ Schuheindruckspuren fest. Sie nahmen die Fährte mühevoll auf und kamen dabei an zwei weiteren Tatorten vorbei, die mit ähnlichen Graffiti-Tags versehen waren. Die Spuren führten letztlich bis hin zur Wolfringsstraße, wo der mutmaßliche Graffiti-Sprayer um ca. 05:00 Uhr festgenommen werden konnte. Dort hatte er sich im Treppenhaus eines mehrstöckigen Gebäudes versteckt.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen fanden sich dann diverse Tatutensilien. Darunter Spraydosen und eine Sturmhaube. Zudem stellte sich heraus, dass der 29-jährige Mann per Haftbefehl gesucht war, wegen dem er nun in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt.

Es knüpften seit vergangenem Montag Ermittlungen durch die Jugendarbeitsgruppe der PI Fürth an, infolgedessen kam heraus, dass der Mann seit Jahresanfang mindestens acht Tatorte besprüht haben soll. Unter anderem eine Trafostation und eine Fußgängerunterführung. Der entstandene Gesamtschaden beläuft auf mehrere Tausend Euro.

Der Beschuldigte schweigt zu den Vorwürfen.