10.1.2013 Randersacker. Ein rumänisches Güterschiff ist am Mittwochnachmittag bei der Anfahrt zur Schleuse Randersacker aus bislang noch ungeklärten Gründen an einem Trenndamm der Schleuse hängen geblieben und stellte sich auf dem Main quer. Ein aus der Schleuse ausfahrendes Güterschiff wollte helfen und blieb dabei aufgrund Motorschaden selbst stecken. Die Mainschifffahrt war nur kurzzeitig beeinträchtigt. Die Sachbearbeitung führt die Wasserschutzpolizei Würzburg.

Gegen 13:35 Uhr befand sich das mit Getreide beladene Schiff „GMS Getan“ aus Gurgu/Rumänien auf der Fahrt zur Mainschleuse Randersacker und musste auf die Ausfahrt der „GMS Kilian“, die entgegenkam, warten. Der rumänische Kapitän konnte sein Schiff nicht mehr halten und berührte mit der Backbordseite einen Trenndamm der Schleuse, sodass sich das Schiff quer stellte.

Der ausfahrende Kapitän versuchte dann, das querstehende Schiff durch ankoppeln frei zu schleppen. Dabei hat er wohl zu viel Gas gegeben, so dass sein Schiff einen Motorschaden erlitt und ebenfalls fest hing.

Erst das Arbeitsboot des Wasserschifffahrtsamt „Bleichach“, das zufällig in der Nähe war, konnte die beiden Güterschiffe freischleppen. Die Schifffahrt war deshalb nach ca. 20 Minuten auf dem Main wieder möglich.

Die „GMS Kilian“ wird nun von einem Werkstattschiff der Mainschifffartsgesellschaft für die Weiterfahrt repariert. Das zweite Schiff wurde jedoch bis zur endgültigen Klärung der näheren Umstände und wegen offensichtlicher Probleme mit der Ruderanlage von der Wasserschutzpolizei vorläufig stillgelegt