11.12.2012 Schongau. Im Nordwesten Schongaus brannte am gestrigen Sonntag, 9.12.2012, eine Lagerhalle teilweise aus. Etwa 150 Angehörige der eingesetzten Feuerwehren mussten mehr als 10 Stunden lang gegen die Flammen ankämpfen, ehe der Brand schließlich gelöscht war. Zwei Menschen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen, der Sachschaden beträgt wohl bis zu mehrere Hunderttausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernommen.

Gegen 16.45 Uhr wurde der Polizei von der Integrierten Leistelle in Weilheim mitgeteilt, dass das Gebäude, es handelt sich um eine etwa 70 mal 20 Meter große Halle, kurz vor dem Vollbrand stand und bereits zu diesem Zeitpunkt ein hoher Sachsschaden entstanden war. Aus ungefähr zwei Drittel der Halle, in der verschiedene Betriebe untergebracht sind, quoll dichter Rauch. Mit ungefähr 150 Mann und 30 Fahrzeugen waren etliche Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden im Einsatz. Sie brauchten bis gegen 03.30 Uhr, ehe auch die letzten Flammen gelöscht waren und stellten bis in die Morgenstunden hinein noch eine Feuerwache ab. Teile der Halle mussten dann vom THW mit schwerem Gerät abgetragen werden, weil Einsturzgefahr bestand. Der entstandene Sachschaden kann derzeit schwer abgeschätzt werden, dürfte aber mehrere Hunderttausend Euro betragen. Zwei Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten deshalb ambulant behandelt werden.

Rein vorsorglich wurde für den Bereich Schongau-Nord und Hohenfurch in den Abendstunden auch eine Gefahrenmeldung veröffentlicht. Die Anlieger wurden dabei gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bereits am Abend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes aus Weilheim vor Ort die Ermittlungen zur Ursache des Brandes und setzten diese am heutigen Vormittag fort. Weil aber ein gefahrloses Betreten – speziell des Bereiches, in dem der Brandausbruch vermutet wird – derzeit nicht möglich ist, können zur Brandursache noch keine verlässlichen Aussagen getroffen werden.