21.12.2012 Arnstorf, Landkreis Rottal-Inn. Bereits am Dienstag, 18.12.2012, gegen 09.00 Uhr, wurde ein Landwirt von einem Kalb so schwer verletzt, dass er zwei Tage später seinen Verletzungen erlag.

Zur Unfallzeit sollten auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in Kemathen vier Kälber auf einen Viehtransporter verladen werden.

Hierzu wurden die Tiere von der Stallung durch einen Gang zum Transportfahrzeug getrieben. Zu diesem Zeitpunkt stand der 74-jährige Landwirt hinter einer Absperrung in der Stallung. Diese wurde plötzlich vom letzten Tier überrannt und der Landwirt ca. 5 Meter mitgeschleift. Während der 74-Jährige mit schweren Kopfverletzungen am Boden liegen blieb, durchbrach das Kalb noch die Stalltüre und sucht das Weite. Das Kalb konnte noch am Spätnachmittag durch Treiber in der Nähe von Kemathen gestellt, mittels Betäubungsgewehr betäubt und in den Stall zurückgebracht werden.

Der Landwirt wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Deggendorf geflogen. Dort erlag er am Donnerstag, 20.12.2012, seinen Verletzungen.
Die ersten Ermittlungen zu dem landwirtschaftlichen Betriebsunfall führten Beamte der Eggenfeldener Polizei durch. Die weitere Sachbearbeitung zu dem tragischen tödlichen Unfall wurde dann vom Kriminaldauerdienst der Kripo Passau übernommen.