20.3.2013 Regensburg. Am 20.3.2013, gegen 04:50 Uhr, fuhr ein 63-jähriger Schiffsführer mit einem Gütermotorschiff mit vorgekoppelten Güterschubleichter auf der Donau im Stadtgebiet zu Tal. Beide Fahrzeuge waren mit insgesamt 3.400 Tonnen Rohperlit beladen.

Der Schubverband war 184 Meter lang und 11 Meter breit. Zur Unfallzeit herrschte Nebel mit einer wechselnden Sichtweite von ca. 150 Meter.

Auf dem Schubverband waren zur sicheren Navigation im Nebel zwei Radargeräte in Betrieb und am Bug des Güterschubleichters war zusätzlich für die Brückendurchfahrt an der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke ein Ausguck mit Sprechfunk aufgestellt.
Trotzdem touchierte das Gütermotorschiff bei der Brückendurchfahrt den Brückenvorfuss leicht. Der Schiffsführer meldete den Vorfall an die Leitzentrale des Wasserschifffahrtsamtes Regensburg.

Die Brücke wurde überprüft aber bislang kein Schaden festgestellt. Zudem wurde die Bundespolizei verständigt, welche die Bahnanlagen auf der Brücke überprüften. Deshalb war der Bahnverkehr zwischen 06:15 Uhr und 06:18 Uhr eingeschränkt. Letztendlich ergaben die Überprüfungen eine etwa 1,5 Meter lange Eindellung am Gütermotorschiff. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Das Gütermotorschiff war aber fahrtüchtig und konnte seine Fahrt fortsetzen.