9.2.2013 Unterfranken. Der Winter hat auch Unterfranken weiter im Griff. Die starken Schneefälle, die am Freitagnachmittag eingesetzt hatten, sorgten für Behinderungen auch auf den Autobahnen.

Bis zum Samstagmorgen ereigneten sich wegen der winterlichen Straßenverhältnisse knapp über 100 Verkehrsunfälle, die zumeist glimpflich verliefen. Zehn Personen erlitten leichte Verletzungen. Eine Frau, die in Würzburg von einem Pkw angefahren worden war, wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.

Der starke Schneefall hatte ab etwa 16.00 Uhr auch zu Behinderungen auf den Autobahnen geführt. Allerdings hielten sich diese Beeinträchtigungen dank des Einsatzes des Winterdienstes in Grenzen. Betroffen war z.B. auf der A 3 der Bereich des Kauppenaufstiegs, wobei hier auch das starke Verkehrsaufkommen eine Rolle spielte. Bereits gegen 18.00 Uhr waren die Fahrstreifen wieder einigermaßen schneefrei. Zwischenzeitlich war es in diesem Bereich nur mit 40 – 50 km/h vorwärts gegangen.

Hier ereigneten sich die meisten Verkehrsunfälle in der Nacht, als sich zum Teil glatte Fahrbahnen gebildet hatten. In einem Fall war auch ein Pkw aus Rumänien beteiligt, der nur mit Sommerreifen bestückt war.

Auch auf den übrigen Autobahnen in Unterfranken war der Verkehr zeitweise durch die starken Schneefälle beeinträchtigt. Allerdings ging es immer vorwärts, wenngleich zwischendurch etwas langsamer. Auch hier verhinderte der Einsatz des Winterdienstes Schlimmeres.

Spiegelglatte Fahrbahnen gab es am späten Freitagnachmittag z.B. in den Höhenlagen des Oberen Kahlgrundes. Auf der Bundesstraße 26 ging zwischen Bischborner Hof und der Abzweigung Rothenbuch ging zwischenzeitlich nichts mehr. Hier waren auf spiegelglatten Fahrbahnen mindestens 15 Fahrzeuge – darunter auch Lkw – hängengeblieben. Es kam in diesem Bereich auf zu mehreren Unfällen. Die B 26 musste ab 18.30 Uhr etwa eine Stunde gesperrt werden. Erst dann ging es wieder vorwärts.

Nach einer ersten vorläufigen Bilanz ereigneten sich in Zusammenhang mit den starken Schneefällen unterfrankenweit knapp über 100 Verkehrsunfälle. Die schwersten Verletzungen dürfte dabei eine Frau in Würzburg erlitten haben, die auf schneebedeckter Fahrbahn von einem Pkw erfasst wurde. Die Fußgängerin wurde mit Verdacht auf eine Unterschenkelfraktur in eine Klinik eingeliefert.