22.5.2013 Aschaffenburg. Nach dem tragischen Schiffsunfall vom Pfingstsonntagfrüh, ist die am Dienstagmittag nochmals gestartete Suchaktion zwischenzeitlich beendet worden. Mit einem Sonargerät und einem Polizeihubschrauber der hessischen Polizei sowie Feuerwehrtauchern war ein weiterer Streckenabschnitt des Mains nach den beiden Vermissten abgesucht worden – bislang ohne Erfolg.

Bei der Suche war die Aschaffenburger Wasserschutzpolizei nach Kräften von ihren Wiesbadener Kollegen unterstützt worden, die in der Frühe angeboten hatten, mit einem Boot und ihrem Sonargerät nochmals bei der Absuche eines weiteren Streckenabschnitts auf dem Mains zu helfen. Ein hessischer Polizeihubschrauber war ebenfalls im Einsatz und flog die Strecke, die die vier Bootsinsassen in der Unfallnacht zurückgelegt hatten zum wiederholten Mal ab. In den nächsten Tagen wird die Suche nach den Vermissten von der Wasserschutzpolizei Aschaffenburg fortgesetzt. Die Beamten werden den betreffenden Streckenabschnitt mit ihrem Boot regelmäßig abfahren.

In die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auch ein Sachverständiger für Bootsunfälle eingeschaltet. Von ihm erhoffen sich die Beamten vor allem Aufschluss über die genaueren Umstände der Kollision des Sportbootes mit dem Gütermotorschiff, insbesondere auch im Hinblick auf die gefahrenen Geschwindigkeiten.