14.4.2013 Hammelburg. Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs am Landeplatz des Lagers Hammelburg ist am Samstagnachmittag der 35-jährige Pilot schwer verletzt worden. Seine „Piper“ war nach dem Anschleppen eines Segelflugzeugs aus etwa 20 Metern auf den Boden geprallt. Die Unfallermittlungen vor Ort führt ein luftfahrtkundiger Beamter der Kripo Schweinfurt.

Ersten Erkenntnissen zur Folge schleppte der 35-Jährige, der alleine in seiner Maschine saß, etwa gegen 15:45 Uhr einen Segelflieger in die Luft. Das von einem 52-Jährigen aus dem Landkreis Haßberge stammenden gelenkte Flugzeug ohne Motor stieg auch ordnungsgemäß auf. Die „Piper“, deren Pilot ein Ortsansässiger ist, stürzte allerdings kurz darauf noch beim Anflug aus etwa 20 Metern ab und schlug frontal auf dem Boden auf. Der Pilot des Segelfliegers konnte das Zugseil noch rechtzeitig ausklinken und unversehrt landen. Die Gründe für den Unfall sind derzeit noch unklar.

Unverzüglich kümmerten sich Ersthelfer um den Piloten, der danach von einem Rettungshubschrauber in ein Schweinfurter Krankenhaus geflogen wurde. Bei ihm besteht dem Sachstand nach und laut Auskunft der Ärzte derzeit keine Lebensgefahr. Eine Streife der Hammelburger Polizei war ebenfalls rasch vor Ort und traf erste Maßnahmen, bis ein speziell ausgebildeter sogenannter „Luftfahrtkundiger Beamter“ der Schweinfurter Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernahm. In diese ist auch das Amt für Flugunfalluntersuchungen eingeschaltet worden, das unverzüglich einen Sachverständigen an den Ort des Geschehens schickte. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch unklar.