2.4.2013 Rain am Lech. Bei Erdarbeiten am Bahnhof in Rain am Lech stießen Bauarbeiter heute morgen (2. April 2013) gegen 07.15 Uhr auf eine ca. 5 Zentner schwere und ca. 120 cm lange Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, an welcher ein nach wie vor funktionsfähiger Zünder angebracht war.

In Folge dessen musste die Bahnstrecke Donauwörth – Ingolstadt gesperrt werden. Ein Schienenersatzverkehr (Busse) wurde eingerichtet. In Absprache mit einem verständigten Sprengkommando aus Nürnberg wurde darüber hinaus ein Gefahrenbereich von 300 Metern um den Fundort festgelegt, der vor der Entschärfung geräumt werden musste.

Davon betroffen waren insgesamt 35 Personen, die in mehreren Firmen und einem Stellwerk der Deutschen Bundesbahn beschäftigt waren sowie die Anwohner von zwei Einfamilienhäusern. Die Betroffenen wurden in einer Turnhalle der Gemeinde Rain am Lech vorübergehend untergebracht und durch die Freiwillige Feuerwehr versorgt.

Die Bombe konnte schließlich problemlos gegen 12.30 Uhr durch die Spezialisten des Sprengkommandos entschärft und abtransportiert werden. Die Sperrungen konnten anschließend aufgehoben werden.