23.12.2012 Regensburg. Mit teilweise schweren Verbrennungen in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten zwei Frauen in den frühen Morgenstunden des 22.12.2012. Ursächlich war nach bisherigen Erkenntnissen eine Verpuffung in einer Gaststätte in der Schottenstraße, in der sich die Frauen mit einer Vielzahl weiterer Gäste aufgehalten hatten.

Gegen 1:30 Uhr standen die beiden 25 Jahre alten Regensburgerinnen im Bereich der Theke, als ein Mitarbeiter damit beschäftigt war Cocktails zu mixen. Als er diese an Gäste aushändigen wollte sei der 32-Jährige seinen Angaben zufolge von einem Unbekannten gestoßen worden, wobei eine im Tresenbereich stehende Flasche mit hochprozentigem Alkohol umstürzte. Der Umstand wollte es, dass es so zu einer Verpuffung kam nachdem in unmittelbarer Nähe ein offenes Feuer in einem länglichen Behältnis brannte.
Die beiden Frauen mussten mit teilweise schweren Verbrennungen im Gesichts- und Oberkörperbereich in Krankenhäuser in Regensburg bzw. München eingeliefert werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg laufen derzeit wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Inwieweit im Hinblick auf das offene Feuer Verstöße nach dem Gaststättengesetz vorliegen, bedarf der weiteren Abklärung. Dazu wurde bereits die Stadt Regensburg eingebunden. In die Ermittlungen sind zudem die Staatsanwaltschaft Regensburg und das Bayer. Landeskriminalamt involviert.
Zeugen des unmittelbaren Geschehens in dem Lokal werden gebeten sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer: 0941/506-2888 in Verbindung zu setzen