27.1.2013. Nach einem schweren Verkehrsunfall war die Bundesautobahn A73 am frühen Samstagnachmittag für mehrere Stunden gesperrt. Nach einem Zusammenstoß kam ein Mitsubishi von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der 55-jährige Fahrer erlitt schwere Kopfverletzungen.

Ein 55jähriger Mann aus dem Landkreis Lichtenfels befuhr mit seinem Minivan gegen 13.30 Uhr die Autobahn in Richtung Nürnberg, als er aus bislang ungeklärter Ursache in Höhe der Anschlussstelle Ebensfeld auf den linken Fahrstreifen geriet. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Ford eines 52jährigen, der sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit näherte. Durch den Anprall geriet der Minivan ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hierbei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde mit schweren Kopfverletzungen durch vorbildlich agierende Ersthelfer aus seinem Auto befreit und mußte mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Sein 2-jähriger Sohn, der im Auto mitfuhr, wurde dank seiner Sicherung im Kindersitz glücklicherweise nur leicht verletzt. Er kam zur Beobachtung in eine Kinderklinik. Der andere Unfallbeteiligte blieb unverletzt.

Die A 73 blieb während der Unfallaufnahme in Richtung Süden für etwa 3 Stunden gesperrt. Die Polizei wurde bei den Arbeiten vor Ort durch die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden sowie durch das Technische Hilfswerk Coburg unterstützt. Zur Klärung der Unfallursache wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein
Sachverständiger hinzu gezogen.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Coburg unter Tel. 09561/645-210 in Verbindung zu setzen!