14.1.2013 Waldaschaff. Ein mit Holzfußböden beladener Lastwagen ist am Montagvormittag auf der A3 zwischen Weibersbrunn und Waldaschaff von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem Führerhaus befreien. Der entstandene Sachschaden bewegt sich zwischen 60.000 und 80.000 Euro.

Die Zeugenaussagen und Unfallspuren ergaben folgendes Bild: der mit 13 Tonnen beladene Lkw fuhr zum Unfallzeitpunkt den sogenannten Kauppen-Abstieg in Richtung Frankfurt a. M. In einer Rechtskurve am Fuße der Gefällstrecke fuhr der 38-jährige Fahrer gerade aus und geriet hierdurch kurzzeitig auf den linken Fahrstreifen. Ein auf gleicher Höhe fahrender Pkw konnte einen Zusammenstoß nur durch beherztes Ausweichen verhindern. Als der Lasterfahrer seine Irrfahrt bemerkte, steuerte er so unglücklich dagegen, dass er mit seinem Lastzug nach rechts ins Bankett geriet, ehe er in die Böschung fuhr.

Bei diesem Fahrmanöver verrutschte offenbar ein Teil der Ladung, wodurch der Lastwagen auf die linke Seite kippte und liegen blieb. Das Heck des Anhängers ragte hiernach in den rechten Fahrstreifen hinein. Der musste aus diesem Grund gesperrt und der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Die Bergungsarbeiten, bei denen auch ein Kran zum Einsatz kommt, dauern voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden an. Die Autobahn muss hierbei in Richtung Frankfurt immer wieder kurz gesperrt werden. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sind mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort.

Wie die ersten Feststellungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach zur Unfallursache ergaben, gibt es Hinweise darauf, dass der Fahrer des Lastzuges kurz eingeschlafen sein könnte. Gegen den Mann wird daher wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.