17.2.2013 Schweinfurt. Nach der Explosion einer Doppelhaushälfte in der Jägerstraße am frühen Samstagabend befindet sich der 38-jährige Bewohner weiterhin im Krankenhaus. Die Kripo Schweinfurt hat den Unglücksort beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Ursache für die Explosion dauern an.

Während der gesamten Nachtzeit hatte die Schweinfurter Feuerwehr eine sogenannte Brandwache an dem Unglücksort gestellt. Dies war nötig, um sofort einschreiten zu können, falls Glutnester aufflackern. Glücklicherweise kam es nicht dazu. Auch die Polizei war mit einer Streife pausenlos am Ort des Geschehens.

Am Sonntagvormittag hat eine Firma die Gasleitung zu der betroffenen Doppelhaushälfte abgetrennt, so dass die weiteren Anwesen der Jägerstraße jetzt Zug um Zug wieder ans Gasnetz angeschlossen werden können.

Die vier Bewohner der zweiten, unmittelbar an das betroffene Haus angebauten Doppelhaushälfte können aus Sicherheitsgründen noch nicht in ihr Anwesen zurückkehren. Sie kamen bei Verwandten unter.

Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt gestalten sich – was den Unglücksort selbst anbelangt – schwierig, da das Gebäude einsturzgefährdet ist. Nach den erforderlichen Sicherungsmaßnahmen ist geplant, dass die Spezialisten im Laufe des Montags ihre genaueren Untersuchungen aufnehmen können.