22.3.2013 Hösbach. Ein 46-jähriger Polizeibeamter ist am Sonntagvormittag auf der A 3 im Bereich der Lärmschutzeinhausungen schwer verunglückt. Der Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach war zu einem Einsatz auf der für den Straßenverkehr derzeit gesperrten Fahrbahn in Richtung Frankfurt unterwegs, als er frontal gegen eine querstehende Betongleitwand prallte. Schwerverletzt wurde er in eine Klinik eingeliefert.

Ersten Erkenntnissen zur Folge, war der erfahrene Autobahnpolizist und Motorradfahrer gegen 08.40 Uhr mit der BMW von der Anschlussstelle Hösbach aus in den wegen Bauarbeiten gesperrten Bereich der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt eingefahren. Für die Arbeiten zwischen den beiden Einhausungen waren am Samstag zwei parallel zueinander verlaufende Betongleitwände schräg auf die Fahrbahn gestellt worden.

Unmittelbar nach der Einhausung-Ost wollte der Polizeibeamte offenbar wieder nach links in den Fließverkehr in Fahrtrichtung Frankfurt einfahren, schaute daher nach hinten auf sich nähernde Fahrzeuge und prallte in der Folge frontal in eine der Betongleitwände. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die BMW des Typs R 1150 RT an der Betonwand ausgehebelt und flog zunächst gegen die Begrenzungsmauer an der rechten Fahrbahnseite. Von dort wurde sie nach links abgewiesen und kam nach etwa 24 Metern zum Liegen. Der Polizeibeamte wurde durch den Anprall über die Wand geschleudert, stürzte zwischen den beiden Betongleitwänden auf die Fahrbahn und kam auf dem rechten Fahrstreifen nach mehreren Metern zum Liegen.

Der 46-Jährige konnte noch selbst den Notruf wählen. Rasch waren Kollegen und der Rettungsdienst vor Ort und kümmerten sich um den Schwerverletzten. Er wurde ins Aschaffenburger Klinikum eingeliefert. Lebensgefahr bestand glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Aschaffenburg.