28.2.2013 Geiersthal. Gestern, 27.2.2013 gegen 21:25 Uhr brannte im Birkenweg ein Holzschuppen komplett nieder. Die Flammen griffen auf die nebenstehende Garage und die rückwärtige Hausfassade über. Ein größerer Schaden am Wohnhaus konnte durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Ein aufmerksamer Nachbar verständigte über Notruf 112 die Integrierte Leitstelle in Straubing, diese wiederum unverzüglich die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern. Bei Löschversuchen verletzte sich der 59-jährige Brandleider im Oberkörperbereich schwer, seine zwei Jahre jüngere Ehefrau erlitt einen Schock. Beide mussten stationär in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Letztere konnte das Klinikum bereits wieder verlassen.

Es entstand ersten Schätzungen zufolge ein Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro. Der etwa 8 x 8 Meter große Holzschuppen wurde zur Hälfte als Werkstatt, zur anderen Hälfte als Holzlager genutzt. Zeugenaussagen zufolge explodierte eine Gasflasche innerhalb des Schuppens, dies zu einem Zeitpunkt, als die Löscharbeiten der Feuerwehr bereits in vollem Gange waren.

Der polizeiliche Erstangriff an der Brandstelle wurde von Beamten der Polizeiinspektion Viechtach getätigt, noch in der Nacht begann der Kriminaldauerdienst der Kripo Straubing seine Arbeit. Die Bearbeitung des Falles haben mittlerweile Brandfahnder der Kripo Deggendorf übernommen.

Nachdem derzeitigem Ermittlungsstand kann weder nach technischer Defekt, noch eine fahrlässige Brandstiftung ausgeschlossen werden. Anzeichen auf vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Die Ermittler erhoffen sich u. a. aus noch ausstehenden Vernehmungen nähere Aufschlüsse.