1.5.2013. Die Nacht von 30.04. auf 1.5.2013, die sogenannte „Freinacht“, verlief im Regierungsbezirk Niederbayern aus polizeilicher Sicht unauffällig und relativ unproblematisch.

Besonders sensibilisiert waren die polizeilichen Einsatzkräfte in Niederbayern für die Nacht von 30. April auf 1. Mai, die sogenannte „Freinacht“. Hier waren in der Vergangenheit in Einzelfällen auch typische Straftaten – wie z. B. Sachbeschädigungen- verübt worden.

In diesem Jahr war die Nacht zum 1. Mai aus polizeilicher Sicht allerdings relativ unauffällig und unproblematisch. Besondere Geschehnisse, die direkt auf die Freinacht zuordnungsbar gewesen wären, wurden nicht festgestellt. Gleichwohl verzeichnete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern eine hohe Zahl von Einsätzen, die durchaus mit dem Niveau einer Freitag- bzw. Samstagnacht vergleichbar ist.

Das Einsatzgeschehen zeigte dabei die ganze „Breite“ polizeilicher Arbeit: von der Aufnahme schwerer Verkehrsunfälle über Körperverletzungen und Streitigkeiten bis hin zu zahlreichen hilflosen Personen und Randalierern mussten die Beamtinnen und Beamten der Dienststellen immer wieder ausrücken. Besondere negative Einsatzgeschehnisse waren glücklicherweise aber nicht zu verzeichnen.

Bei der Einsatzzentrale mussten im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 07:00 Uhr mit den niederbayerischen Polizeidienststellen 221 Einsätze be- und abgearbeitet werden; im gleichen Zeitraum wurden an den Notrufarbeitsplätzen über die „110“ 205 Notrufe angenommen.